Konditionstraining
Der folgende Text setzt sich mit Konditionstraining auseinander. Unter Kondition selbst ist zunächst einmal ein langfristiger Ermüdungswiderstand lokaler Partien oder des gesamten Bewegungsapparates gegen Belastung zu verstehen. Dies heißt, dass der Sportler eine Leistung lange und möglichst leistungsstark erbringen kann. Doch wie sieht ein adäquates Konditionstraining aus? Im folgenden Beispiel wird des Laufens herangezogen, da hier der gesamte Organismus in einer klassischen Ausdauerdisziplin gefordert wird. Das Konditionstraining richtet sich hierbei zunächst nach den Zielen und eigenen körperlichen Voraussetzungen des Sportlers. Hinzu kommen verschiedene Konditionsarten, welche bei einem Konditionstraining gezielt und differenziert trainiert werden. So ist die aerobe Ausdauer zu nennen, für welche die Energiebereitstellung über den aufgenommenen Sauerstoff erfolgt.
Das Gegenstück stellt die anaerobe Ausdauerleistung dar, bei welcher aufgrund der geringen Gesamtdauer nicht der Sauerstoff, sondern im Körper bestehende Energievorkommen wie etwa Glycogen zur Energiegewinnung herangezogen werden. Gehen wir von einem Breitensportler aus, welcher in absehbarer Zeit einen Marathon absolvieren will. Die anaerobe Ausdauer muss nun überhaupt nicht geschult werden, da ein Marathon eine sehr lange Belastung darstellt. Folglich zielt das Konditionstraining hier auf eine ausgeprägte Grundlagenausdauer ab. Dies sollte anfangs durch Läufe über 30 Minuten in entspanntem Maße 2-3 mal die Woche geschehen. Wichtig ist hierbei, dass zu Beginn ein moderates Tempo gelaufen wird, um den Körper mit dem Konditionstraining nicht zu überfordern.
Später, nach einigen Wochen, kann angefangen werden, ein differenzierteres Konditionstraining zu betreiben. Dies kann so aussehen, dass der Sportler 2 mal die Woche eine Langdistanz von 10 km - 20 km zurücklegt und einmal die Woche eine kürzere Strecke, beispielsweise über 5 Kilometer, mit maximaler Anstrengung und Leistungswillen, bewältigt. Dies stellt eine komplexere Reizsetzung des gesamten Trainings dar und führt Konditionstraining zu einer optimalen körperlichen Entwicklung.
Nach längerer Zeit den Konditionstrainings zeigen sich zudem zahlreiche körperliche Adaptionserscheinungen. Diese sind hauptsächlich eine Verbesserung der Atemfunktion, eine Stärkung des aktiven und passiven Bewegungsapparates und eine optimierte kardiopulmonale Gesamtfunktion. Letztere beinhaltet eine Hypertrophie und erhöhte Leistungsfähigkeit des Herzen sowie eine bessere Blutumverteilung, sobald der Körper sportliche Leistung erbringt. Konditionstraining eignet sich also nicht nur für Menschen, welche sportliche Höchstleistungen erbringen wollen, sondern auch für all jene, welche sich ihre eigene Vitalität erhalten wollen. Dies ist insbesondere deshalb ausgezeichnet möglich, da sich Konditionstraining perfekt an die jeweilige Person anpassen lässt. So ist es beispielsweise für einen 20 Jährigen gesund, 10 Kilometer in einem schnellen Lauftempo zurückzulegen, wohingegen es für einen 70 Jährigen bereits gesund ist, in einem zügigen Gehtempo 3 Kilometer zurückzulegen.
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