Oberkörpertraining
Der folgende Text wird sich mit Oberkörpertraining und damit verbundenen Maßnahmen auseinandersetzen. Zunächst muss definiert werden, was speziell unter einem Oberkörpertraining zu verstehen ist. Hierunter fällt nicht nur die erste Assoziation des Krafttrainings. Auch das Dehnen oder die Koordinationsschulung beispielsweise der Arme stellen ebenso ein Oberkörpertraining dar. Zunächst ein paar Beispielübungen zu den letzteren 2 Ausführungen. Dehnen für den Oberkörper betrifft vor allem das Schultergelenk, das beweglichste des gesamten menschlichen Körpers, und des Nackens, welcher extrem anfällig für Verspannungen ist.
Eine Beispielübungen wäre das nach hinten Nehmen des Armes hinter den Kopf, wobei der zweite Arm sanft den anderen weiter nach unten drückt. Eine dreimalige Ausführung mit einem Halten von 10 Sekunden ist hierbei bei jeder Dehnübung ideal. Für den Nacken bietet sich das Seitwärtslegen des Kopfes an, wobei durch ein bewusstes nach unten ziehen der Schulter Spannung im seitlichen Nacken und Schulterbereich Oberkörpertraining erzeugt wird.
Für Koordinationsübungen für den Oberkörper, hier speziell die Arme, bildet sich das Jonglieren an, bei welchem das komplexe Zusammenspiel aller Armmuskeln erfordert wird. Nun zu der klassischen Assoziation des Oberkörpertrainings: das Krafttraining. Hierzu kann auf Fitness Studio typische Geräte teils, aber nicht ganz verzichtet werden. Die klassische Übung für große Teile des Oberkörpers ist das Bankdrücken. Bei diesem wird, auf einer Art Bank liegend, ein möglichst hohes Gewicht an einer Stange mit den Armen oberhalb der Brust auf und ab bewegt. Die Alternative ohne ein Gerät stellen die Liegestützen dar, welche richtig mit Oberkörpertraining geradem Rücken ausgeführt werden.
Beide diese Alternativen führen zu einem ähnlichen Ergebnis: Der Körper erhält durch das Oberkörpertraining breitere Schultern, eine größere Brustmuskulatur und eine Stärkung und Hypertrophie des Trizeps. Eine Klassikerübung für den Rücken ist das Rudern. Hierzu wird eine Gewicht, oftmals sitzend, an den eigenen Körper herangezogen. Die Schultern und der Latissimus Muskel, welcher unterhalb der Axelhöhlen und Richtung des Rückens liegt, werden besonders gut mit dem sogenannten Latziehen ausgebildet. Dies ist eine Stange, welche sich oberhalb des Kopfes, mit einem Gewicht verbunden, befindet und im Sitzen hinter oder vor den Kopf gezogen werden muss. Eine Alternative stellen alle Arten von Klimmzügen dar, welche aufgrund des vollen Körpergewichts als Gegengewicht anfangs meist nicht bewältigt werden können. Für einen gesunden und trainierten Körper ist bei einem Oberkörpertraining auch auf Übungen speziell für den unteren Rücken und des Bauches zu achten. Letzteres erfolgt über die klassischen Crunches, bei welchen der Kopf und die Schultern in Richtung der aufgestellten Beine aus der liegenden Position gehoben werden.
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